Die Frage, wie wasserdicht Outdoorschuhe wirklich sind, beschäftigt jeden, der sich gerne in der Natur bewegt und Wert auf trockene Füße legt. Egal ob beim Wandern, Trekking, Bergsteigen oder einfach nur bei einem Spaziergang im Regen – nasse Füße können einem Erlebnis schnell verderben und zu Blasen oder sogar Erfrierungen führen. Dieser Text beleuchtet die verschiedenen Aspekte der Wasserdichtigkeit bei Outdoorschuhen, von den verwendeten Materialien über die Technologien bis hin zu den entscheidenden Faktoren, die du bei der Auswahl beachten solltest.
Grundlagen der Wasserdichtigkeit bei Outdoorschuhen
Wenn wir von „wasserdicht“ bei Outdoorschuhen sprechen, meinen wir in der Regel, dass sie das Eindringen von Wasser über einen bestimmten Zeitraum und unter bestimmten Bedingungen verhindern. Es ist wichtig zu verstehen, dass absolute Wasserdichtigkeit, die unter allen Umständen und unendlich lange anhält, bei einem atmungsaktiven Schuh kaum realisierbar ist. Vielmehr geht es um ein hohes Maß an Wasserresistenz, das den Träger vor Nässe schützt, ohne die Atmungsaktivität des Schuhs vollständig zu beeinträchtigen.
Die meisten modernen wasserdichten Outdoorschuhe erreichen ihre Eigenschaften durch eine Kombination aus verschiedenen Technologien und Materialien:
- Membranen: Die wohl bekannteste Technologie sind wasserdichte und atmungsaktive Membranen. Diese extrem dünnen Schichten sind mit winzigen Poren versehen, die klein genug sind, um Wassertropfen draußen zu halten, aber groß genug, um Wasserdampf (Schweiß) entweichen zu lassen. Die bekannteste und am weitesten verbreitete Membran ist GORE-TEX, aber es gibt auch viele andere Hersteller mit eigenen Membranlösungen wie Sympatex, eVent, Dermizax oder die proprietären Membranen der Schuhhersteller selbst.
- Imprägnierung: Die Außenmaterialien von Outdoorschuhen, wie Leder oder Textil, werden oft mit einer DWR (Durable Water Repellent) Imprägnierung behandelt. Diese sorgt dafür, dass Wasser von der Oberfläche abperlt und das Material nicht durchnässt. Ohne eine funktionierende DWR saugt sich das Obermaterial mit Wasser voll, was die Atmungsaktivität stark reduziert und den Schuh schwerer macht.
- Konstruktion und Verarbeitung: Neben den Materialien spielt auch die Art und Weise, wie der Schuh gefertigt wird, eine entscheidende Rolle. Verklebte Nähte, eine sorgfältige Schnürung und eine gut abgedichtete Zunge (oftmals eine „Gusseted Tongue“, die an den Seiten mit dem Schuh verbunden ist) verhindern, dass Wasser an diesen Schwachstellen eindringen kann.
Wie werden die Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität gemessen?
Um die Leistung von wasserdichten Schuhen objektiv bewerten zu können, gibt es standardisierte Testverfahren:
Wasserdichtigkeitstest (Hydrostatischer Drucktest)
Hierbei wird der Druck gemessen, den eine Wassersäule aushalten kann, bevor sie durch das Material dringt. Die Einheit dafür ist Millimeter Wassersäule (mm WS). Ein hoher Wert bedeutet eine höhere Wasserdichtigkeit.
- Normale Alltagsschuhe: Oft unter 5.000 mm WS
- Wanderschuhe: Typischerweise 10.000 mm WS oder mehr
- Sehr anspruchsvolle Schuhe (z.B. für extreme Bedingungen): Können 20.000 mm WS und weit darüber hinaus erreichen.
Für Outdoorschuhe mit Membranen werden Werte von mindestens 10.000 mm WS als gut angesehen, für anspruchsvolle Einsätze sind 15.000 mm WS und aufwärts wünschenswert. Es ist wichtig zu beachten, dass dies ein Labortest ist und die Realität im Gelände oft komplexer ist.
Atmungsaktivitätstest (Feuchtigkeitstransportrate)
Die Atmungsaktivität wird oft in Gramm pro Quadratmeter pro 24 Stunden (g/m²/24h) gemessen. Dies gibt an, wie viel Wasserdampf ein Material unter bestimmten Bedingungen pro Tag durchlassen kann. Auch hier gilt: Höhere Werte sind besser für den Tragekomfort, da sie mehr Schweiß nach außen transportieren.
- Niedrige Atmungsaktivität: Unter 5.000 g/m²/24h
- Gute Atmungsaktivität: 10.000 – 15.000 g/m²/24h
- Sehr hohe Atmungsaktivität: Über 20.000 g/m²/24h
Es gibt einen Zielkonflikt: Je höher die Wasserdichtigkeit, desto geringer ist tendenziell die Atmungsaktivität – und umgekehrt. Moderne Membranen versuchen, hier ein optimales Gleichgewicht zu finden.
Die Rolle von Membranen: GORE-TEX und Alternativen
Membranen sind das Herzstück vieler wasserdichter Outdoorschuhe. Ihre Funktionsweise ist faszinierend und entscheidend für den Tragekomfort:
GORE-TEX
GORE-TEX ist die bekannteste und am weitesten verbreitete Membran. Sie besteht aus expandiertem Polytetrafluorethylen (ePTFE) und ist mit Millionen winziger Poren pro Quadratzentimeter versehen. Diese Poren sind etwa 20.000-mal kleiner als ein Wassertropfen, aber etwa 700-mal größer als ein Wasserdampfmolekül. So werden flüssige Wassertropfen abgehalten, während Wasserdampf (Schweiß) entweichen kann.
GORE-TEX gibt es in verschiedenen Varianten, die auf spezifische Anforderungen zugeschnitten sind:
- GORE-TEX (Standard): Ein guter Allrounder für diverse Outdoor-Aktivitäten.
- GORE-TEX Performance Comfort Footwear: Bietet ein gutes Gleichgewicht aus Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität für eine breite Palette von Aktivitäten bei wechselnden Wetterbedingungen.
- GORE-TEX Pro: Für extreme Bedingungen konzipiert, bietet höchste Robustheit und Atmungsaktivität.
- GORE-TEX Extended Comfort Footwear: Konzipiert für wärmere Klimazonen und intensive Aktivitäten, mit Fokus auf maximale Atmungsaktivität bei garantierter Wasserdichtigkeit.
Andere Membranen
Neben GORE-TEX gibt es eine Reihe anderer leistungsfähiger Membranen auf dem Markt:
- Sympatex: Eine hydrophile, nicht-poröse Membran. Sie funktioniert nach dem Prinzip der molekularen Diffusion und des Transports von Wasserdampf durch das Material selbst. Dies macht sie sehr atmungsaktiv, da sie keine Poren verstopfen können. Sie ist zudem sehr elastisch und umweltfreundlicher in der Herstellung.
- eVent: Eine poröse Membran, die für ihre sehr hohe Atmungsaktivität bekannt ist. Sie ermöglicht einen direkteren Luftaustausch und wird oft von ambitionierten Bergsteigern und Läufern geschätzt.
- Dermizax (von Toray): Eine dehnbare, nicht-poröse PU-Membran, die ebenfalls auf Feuchtigkeitstransport durch molekulare Bewegung setzt und eine hohe Atmungsaktivität verspricht.
- Proprietäre Membranen: Viele Schuhhersteller entwickeln eigene Membranen (z.B. Keen.Dry, Merrell M Select DRY, Columbia Omni-Tech), die auf die spezifischen Bedürfnisse ihrer Schuhmodelle abgestimmt sind und oft ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.
Die Bedeutung der DWR-Imprägnierung
Auch bei Schuhen mit Membranen ist die DWR-Imprägnierung des Obermaterials entscheidend. Sie sorgt dafür, dass Wasser von der äußeren Schicht abperlt. Wenn das Obermaterial nass wird, kann die Membran ihre volle Funktion nicht mehr optimal erfüllen, da die Verdunstung von Schweiß behindert wird. Dies führt zu einem Gefühl von feuchten Füßen, obwohl kein Wasser durch die Membran eingedrungen ist.
Die DWR-Schicht nutzt sich mit der Zeit und durch Abrieb ab. Sie muss regelmäßig erneuert werden. Dies geschieht meist durch spezielle Sprays oder Waschmittel, die nach dem Waschen des Schuhs aufgetragen werden.
Arten von Outdoorschuhen und ihr Wasserdichtigkeitspotenzial
Nicht jeder Outdoorschuh ist gleich konzipiert, und das spiegelt sich auch in ihrem Wasserdichtigkeitspotenzial wider:
| Schuhkategorie | Wasserdichtigkeitstechnologie | Typische Einsatzgebiete | Wasserdichtigkeitspotenzial | Atmungsaktivität |
|---|---|---|---|---|
| Leichte Wanderschuhe / Trekkingschuhe | Oft mit wasserdichter Membran (z.B. GORE-TEX), DWR-Imprägnierung des Obermaterials | Tageswanderungen, leichte Mehrtagestouren, Spaziergänge auf befestigten Wegen | Hoch (wenn Membran intakt und DWR gepflegt wird) | Gut bis Sehr gut |
| Robuste Wanderschuhe / Bergschuhe | Hochwertige Membranen, oft robustere Obermaterialien (z.B. Leder), gute Abdichtung der Nähte und Zunge | Anspruchsvolle Mehrtagestouren, moderates bis schwieriges Gelände, Geröll, leichte Schneefelder | Sehr Hoch (beständig gegen längere Nässeexposition und starken Abrieb) | Gut |
| Leichte Zustiegsschuhe / Multifunktionsschuhe | Kann Membranen enthalten, oder nur stark wasserabweisende Obermaterialien | Kurze Wanderungen, Zustiege, Reisen, Alltag | Mittel bis Hoch (je nach Modell und Material) | Gut bis Sehr gut |
| Wanderstiefel für extreme Bedingungen | Spezialisierte Membranen, oft dickes Leder oder hochfunktionelle Textilien, exzellente Nahtversiegelung | Hochgebirgstouren, Expeditionen, schlechteste Wetterbedingungen | Extrem Hoch (maximale Barriere gegen Wasser unter extremen Bedingungen) | Befriedigend bis Gut (oft Kompromiss zugunsten von Wasserdichtigkeit) |
| Regenschuhe / Gummistiefel | Keine Membran, komplett wasserdichtes Außenmaterial (Gummi, PVC) | Sehr nasse Bedingungen, Schlamm, Regen, wo keine Atmungsaktivität benötigt wird | Absolut (aber keine Atmungsaktivität, Füße können von innen feucht werden) | Keine |
Faktoren, die die tatsächliche Wasserdichtigkeit beeinflussen
Selbst der technisch fortschrittlichste Schuh kann versagen, wenn bestimmte Faktoren nicht berücksichtigt werden. Die tatsächliche Wasserdichtigkeit hängt von mehr ab als nur dem Material:
1. Die Qualität der Membran und ihrer Verarbeitung
Nicht jede Membran ist gleich. Hochwertige Membranen wie GORE-TEX oder eVent bieten in der Regel eine bessere Balance aus Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität. Auch die Art, wie die Membran in den Schuh integriert ist (z.B. als separater Stiefelschaft oder als laminiertes Futter), spielt eine Rolle für die Haltbarkeit und Leistung.
2. Zustand des Obermaterials und der DWR-Imprägnierung
Ein stark abgenutztes oder verschmutztes Obermaterial mit einer erloschenen DWR-Imprägnierung lässt Wasser eindringen, was die Leistung der Membran beeinträchtigt. Regelmäßige Reinigung und Imprägnierung sind unerlässlich.
3. Beschädigungen und Verschleiß
Kleine Risse im Obermaterial, defekte Nähte, beschädigte Schnürsenkelösen oder abgewetzte Sohlen können Schwachstellen darstellen, durch die Wasser eindringen kann. Auch das Alter des Schuhs spielt eine Rolle, da Klebstoffe und Materialien mit der Zeit ihre Funktion verlieren können.
4. Die Art der Beanspruchung
- Stehendes Wasser: Wenn du längere Zeit in tiefem Wasser stehst (z.B. im Sumpf, einem Bach), wird irgendwann Wasser von oben in den Schuh eindringen, spätestens über den Schaft, wenn er nicht hoch genug ist oder keine gute Abdichtung hat.
- Hoher Wasserdruck: Beim Knien oder bei starkem Auftreten in nassem Gras kann das Wasser einen höheren Druck auf das Obermaterial ausüben, als es im statischen Labortest gemessen wird.
- Reibung und Abrieb: Ständiges Reiben an Steinen, Ästen oder Eis kann die Materialien und die Membran beschädigen und die Wasserdichtigkeit herabsetzen.
5. Die Passform und der Sitz des Schuhs
Ein schlecht sitzender Schuh kann dazu führen, dass deine Füße schneller schwitzen und die Feuchtigkeit nicht richtig abtransportiert wird. Auch kann eine ungünstige Passform zu Druckstellen führen, die das Material belasten.
6. Wassertrübung und Chemikalien
Sehr schmutziges Wasser mit Schlamm, Sand oder chemischen Zusätzen kann die Poren von Membranen verstopfen und deren Funktion beeinträchtigen. Regelmäßige, gründliche Reinigung ist daher wichtig.
Wie du die Lebensdauer deiner wasserdichten Schuhe verlängerst
Um sicherzustellen, dass deine Outdoorschuhe lange ihre wasserdichten Eigenschaften behalten, beachte folgende Pflegetipps:
- Regelmäßiges Reinigen: Spüle deine Schuhe nach jedem Gebrauch, besonders nach Kontakt mit Schlamm oder Salz, mit klarem Wasser ab. Bei stärkerer Verschmutzung kannst du sie vorsichtig mit einer weichen Bürste und mildem Reinigungsmittel reinigen.
- Richtig trocknen lassen: Lasse deine Schuhe niemals auf der Heizung oder in direkter Sonneneinstrahlung trocknen, da dies die Materialien und Klebstoffe beschädigen kann. Entferne die Einlegesohlen und lockere die Schnürsenkel, um eine bessere Luftzirkulation zu ermöglichen. Stopfe sie bei Bedarf mit Zeitungspapier aus, um Feuchtigkeit aufzunehmen.
- Regelmäßige Imprägnierung: Erneuere die DWR-Imprägnierung regelmäßig, sobald du merkst, dass Wasser nicht mehr gut abperlt. Hierfür gibt es spezielle Sprays oder Waschimprägnierungen, die auf die Materialien abgestimmt sind.
- Schutz bei Lagerung: Lagere deine Schuhe an einem trockenen, gut belüfteten Ort, fern von direkter Sonneneinstrahlung und extremen Temperaturen.
- Professionelle Pflege: Bei hartnäckigen Verschmutzungen oder leichten Beschädigungen kann eine professionelle Schuhreinigung oder -reparatur sinnvoll sein.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Wie wasserdicht sind Outdoorschuhe wirklich?
Sind alle Schuhe mit „GORE-TEX“ wirklich wasserdicht?
Ja, grundsätzlich schon. GORE-TEX ist eine zertifizierte Membran, die strenge Tests auf ihre Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität bestehen muss. Allerdings hängt die tatsächliche Leistung im Feld von der richtigen Pflege des Schuhs, dem Zustand des Obermaterials und der DWR-Imprägnierung sowie der Art der Beanspruchung ab. Auch die Konstruktion des Schuhs spielt eine Rolle.
Kann ich meine wasserdichten Schuhe in einem Waschgang in der Waschmaschine reinigen?
Es wird generell empfohlen, die Schuhe per Hand zu reinigen. Manche Hersteller geben aber auch eine Freigabe für die Waschmaschine (oft bei niedrigen Temperaturen und ohne Schleudern). Lies unbedingt die Pflegehinweise des Herstellers. Eine Wäsche kann jedoch die DWR-Imprägnierung beeinträchtigen und sollte nur bei starker Verschmutzung erfolgen. Verwende spezielle Schuhwaschmittel.
Wie merke ich, ob die Wasserdichtigkeit meines Schuhs nachlässt?
Die ersten Anzeichen sind meist feuchte Füße, obwohl die Außenseite des Schuhs trocken erscheint. Wenn du bemerkst, dass Wasser vom Obermaterial nicht mehr abperlt, sondern es nass einsaugt, ist die DWR-Imprägnierung erschöpft. Wenn die Füße trotz gepflegter DWR nass werden, könnte die Membran beschädigt sein oder es gibt eine undichte Stelle im Schuh.
Warum werden meine Füße in meinen wasserdichten Schuhen trotzdem feucht?
Es gibt mehrere Gründe dafür: Erstens kann es durch starke körperliche Aktivität zu starkem Schwitzen kommen, und die Atmungsaktivität des Schuhs reicht nicht aus, um den gesamten Schweiß nach außen zu transportieren. Zweitens kann die DWR-Imprägnierung versagen, wodurch das Obermaterial Wasser aufsaugt und die Verdunstung behindert wird. Drittens können die Schuhe beschädigt sein, oder Wasser dringt über den Schaft ein, wenn dieser nicht hoch genug ist oder keine gute Abdichtung hat.
Was bedeutet die Angabe „mm Wassersäule“ bei Schuhen?
Die Angabe in Millimetern Wassersäule (mm WS) beschreibt den Druck, den eine Wassersäule auf das Material ausüben kann, bevor das Wasser beginnt, durchzusickern. Je höher der Wert, desto höher ist die Wasserdichtigkeit des Materials. Für Wanderschuhe sind Werte ab 10.000 mm WS ein guter Standard.
Sind Schuhe mit einer wasserdichten Membran immer auch atmungsaktiv?
Fast immer. Der Sinn und Zweck der meisten wasserdichten Membranen ist es, Wasserdichtigkeit mit Atmungsaktivität zu kombinieren. Sie sollen verhindern, dass von außen Wasser eindringt, aber Schweiß in Form von Wasserdampf entweichen lassen. Die tatsächliche Atmungsaktivität variiert je nach Membran und Verarbeitung.
Wie lange halten wasserdichte Schuhe im Durchschnitt?
Die Lebensdauer wasserdichter Schuhe hängt stark von der Qualität, dem Material, der Verarbeitung und vor allem der Pflege ab. Gut gepflegte Schuhe können mehrere Jahre bei regelmäßigem Gebrauch halten. Bei extrem anspruchsvollen Einsätzen oder mangelnder Pflege kann die Wasserdichtigkeit jedoch auch schneller nachlassen.